Gesprächsabend für Frauen
Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe des GfF mit Caterina Schmidt-Czelk!
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Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe des GfF mit Caterina Schmidt-Czelk!
Im ökumenischen Sinn bereiten die Frauen der kfd St. Jakobus und der Frauenhilfe der evangelischen Kirchengemeinde den Weltgebetstag vor.
Für den Frieden zu beten und sich einzusetzen ist wichtiger denn je. In so vielen Regionen der Welt müssen Menschen hungern, leiden und sterben, weil um politische Macht gekämpft, um wirtschaftlichen Einfluss gerungen wird. Religionen werden seit eh und je für diese Kämpfe missbraucht.
Frauen aus Nigeria haben den diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet. In einem Vorbereitungstreffen am 20.01.2026, 15 Uhr, informieren die Referentinnen Barbara Hildebrand und Andrea Heidrich im Pfarrsaal St. Jakobus, Rathausstraße 9, in Altenkirchen über das Land und die Gesellschaft sowie die Stellung der Frauen.
Zu diesem interessanten Nachmittag lädt die kfd St. Jakobus herzlich ein!
Die Feier des Weltgebetstages findet statt am Freitag, 06.03. um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus, anschließend gemütlicher Abschluss im Pfarrsaal.
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,5
Mitgliederrückgang, Bedeutungsverlust, Mangel. Oder ganz simpel: Niedergang. In zahlreichen Begegnungen und in vielen Gesprächen, die ich im gemeindlichen Kontext führe, spiegelt sich genau diese Stimmung wider. Die Zukunft zeigt sich nicht als strahlendes, grenzenloses Land, sondern als finsteres schwarzes Loch, das uns gierig verschlingt und mutlos macht. Veränderungen lösen Bedenken, ja sogar Ängste aus. Am schwersten fällt uns wohl, zu begreifen, dass es keine Alternative zur Zukunft gibt. Im Jetzt zu verweilen, ist aber nicht unser Weg – Gott zieht uns in die Zukunft hinein.
Dabei ist die Bibel doch voll von Geschichten von Menschen, die sich aufmachen, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben: Abraham bricht auf ins Ungewisse, weil Gott ihn dazu auffordert. Das Volk Israel macht sich aus Ägypten auf den Weg mit einer vagen Verheißung von einem Land, in dem Milch und Honig fließen. Die Jüngerinnen und Jünger lassen ihr bisheriges Leben hinter sich, um dem Einen zu folgen, dessen Botschaft sie begeistert. Die Apostel gehen hinaus in alle Welt und vertrauen darauf, dass sich Orte finden, an denen das Wort Gottes lebendig wird und unter den Menschen Gestalt annimmt. Sie alle brechen auf – nur auf ein Wort hin. In ihrer Haltung finde ich den Mut zum Aufbruch, die Lust an der Zukunft und die Freude auf das Neue.
Wie sehr wünsche ich uns den Mut, Gegenwärtiges ernsthaft zu hinterfragen und Zukünftiges leicht zuzulassen, offen zu sein für das Neue. Ja, brechen wir auf, werden wir einiges, was uns vertraut war, lassen, lassen müssen – für das, was uns künftig lieb und wertvoll werden kann. Das Neue aber entdecken wir nur, wenn wir zuvor aufbrechen. Und nicht im Klagen verharren, auch wenn wir spüren, dass wir weniger werden. Wir werden es nur entdecken, wenn wir aufbrechen – mit Gottvertrauen – und erkennen, dass wir anders werden. Das aber gehört zu unserer christlichen Identität. Wir sind und bleiben das wandernde Gottesvolk. Das biblische Wort für das neue Jahr 2026 aus der Offenbarung des Johannes will uns bei unserem Aufbruch ermutigen: Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Diese Worte zeugen von den Möglichkeiten des Neuen und dem Vertrauen auf Gottes Geleit. Zeugen davon, dass Gott uns nicht nur in der Gegenwart begleitet, sondern in der Zukunft auf uns wartet. Möge es uns also gelingen, in der Gemeinschaft an dem Neuen mitzuwirken, das uns Gott immer wieder schenkt.
Gott segne Sie,
Ihr Pfarrer Martin Göbler