Herzlich willkommen!

Im Advent wird gestreamt

Die Ev. Kirchengemeinde wird am Sonntag, den 29. November, also am 1. Advent, mit einem regelmäßigen Streaming-Angebot beginnen. Das heißt, dass alle Advents- und Weihnachtsgottesdienste live im Internet zu sehen sein werden. Ab 9:45 Uhr startet der Stream jeweils auf unserem neuen YouTube-Kanal.

youtubeUm die Gottesdienste live mitverfolgen oder auch später noch anschauen zu können, klicken Sie einfach rechts in der Rubrik "Die Kirchengemeinde in den sozialen Medien" auf das YouTube-Symbol.

Wer sich auskennt, kann den Kanal natürlich auch mit der Suchfunktion auf der YouTube-Seite finden. Dazu tippen Sie einfach den Suchbegriff „Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen“ in das Suchfeld ein und wählen das Kirchenlogo aus.

Schauen Sie einfach mal rein. Über Likes oder Abos würden wir uns sehr freuen!

Der Advent kann kommen!

IMG_20201126_091630671

Eine kleine Delegation der Arche schmückt mit selbst hergestelltem Weihnachtsschmuck die große Tanne im Eingangsbereich der Kreissparkasse in Altenkirchen.

Weihnachtsdeko

Kinder und Erzieherinnen schmücken ihren Gruppenraum weihnachtlich und erfreuen sich gemeinsam an den ersten Geschichten zu Weihnachten. Weihnachtlicher Schmuck an den Fenstern lässt vielleicht auch bei Vorbeigehenden
ein wenig Adventsstimmung aufkommen...

Christa Hülpüsch

Frauenhilfe

Die evangelische Frauenhilfe Altenkirchen setzt große Zeichen der Solidarität und unterstützt generationsübergreifend. Aus vielen kleinen Summen, die die Frauen bei ihren monatlichen Treffen in den zurück liegenden Jahren einsammeln, wurden immer wieder unterschiedliche Projekte angestoßen oder auch unterstützt - wie z.B. im Jahr 2019 das Baumprojekt der preisgekrönten Schüler aus Daaden, die sich für eine Aufforstung der durch den Borkenkäfer zerstörten Waldflächen mit verschiedenen Laubbäumen stark machen.

Bild 01In diesem Jahr 2020 unterstützt die Frauenhilfe mit einer Großspende von 5000 € gleich zwei verschiedene Gruppen: die Jüngsten in der Kirchengemeinde in der Kita Arche und vor allem Hörbeeinträchtigte und Ältere für den Einbau einer Induktionsschleife in der Christuskirche. Die Anregung einer Frau aus einer umliegenden Gemeinde, die gelegentlich die Gottesdienste in Altenkirchen besucht, konnte durch die Spende der Frauenhilfe zeitnah umgesetzt werden, sodass die Induktionsschleife nun schon genutzt werden kann.

Allzu oft wird gedacht, dass die älteren Damen der Frauenhilfe lediglich zum Kaffeetrinken zusammen kommen. Weit gefehlt. Ute Berg, Doris Enders und Pfarrerin Weber-Gerhards stellen Jahr für Jahr ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammen mit Grundfragen des Lebens und Glaubens, mit literarischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Themen. Auch Kinobesuche in Neitersen gehören dazu sowie die jährliche Beteiligung an den Weltgebetstagen mit vielen Informationen zum Leben und zu politischen Herausforderungen der Frauen weltweit.

Seit den Corona-Beschränkungen im Frühjahr fallen die regelmäßigen Treffen leider weg. Stattdessen gibt es monatliche Briefe, kleine Aktionen und immer wieder Überraschendes im Briefkasten. Die Frauen der ev. Frauenhilfe zeigen auf beeindruckende Weise, wie „Solidarität mit anderen“ und „Sorgen fürs eigene Leben“ zusammen kommt, ganz wie im Gebot „Liebe deine Nächsten wie dich selbst“. Jederzeit sind neue Besucherinnen und Mitglieder willkommen, weitere Informationen bei Ute Berg (02681/5637)

Der neue Gemeindebrief ist da!

211-01Wie immer finden Sie den Gemeindebrief zum Durchblättern und Herunterladen auch auf der Seite Gemeindebrief.

Die aktuellen Regeln für Gottesdienste

Blicken Sie noch durch? Hier noch einmal alle Regeln für den Gottesdienstbesuch auf einen Blick:

Corona

  • Da der Mindestabstand von 1,5m jederzeit eingehalten werden muss, können in jeder zweiten Reihe abwechselnd nur zwei oder drei Personen sitzen (Paare oder Familien natürlich zusammen). Die HelferInnen begleiten Sie zu Ihren Plätzen.
  • Bitte beachten Sie die Absperrungen und Markierungen und leisten Sie den Anweisungen der Küsterin und der dafür eingeteilten PresbyterInnen Folge. Auf dem Weg zu Ihrem Sitzplatz müssen Sie einen Mund- und Nasenschutz (Alltagsmaske, Schal, Tuch) tragen.
  • Wir können nur eine begrenzte Anzahl von BesucherInnen zulassen, so dass kein Anspruch auf einen Platz besteht. Am Eingang der Kirche finden Sie ein Formular, in das Sie Ihre Kontaktdaten (Name und Anschrift oder Telefonnummer) eintragen müssen, dazu sind wir vom Gesundheitsamt verpflichtet. Außerdem bitten wir Sie, sich mit dem bereitgestellten Desinfektionsmittel die Hände zu desinfizieren.
  • Ihre Daten werden einen Monat lang aufbewahrt, um im Fall einer Ansteckung mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Wir versprechen Ihnen aber, den Datenschutz einzuhalten, die Kontaktdaten nicht für andere Zwecke zu nutzen und nach Ablauf der Frist zu vernichten.
  • Gemeindegesang kann es leider noch immer nicht geben.

Herunter - gekommen

Nicht, dass sie einsturzgefährdet gewesen wäre, diese Kirche, aber ziemlich heruntergekommen sah sie schon aus, als wäre sie vergessen. Sie wirkte einfach armselig, vor allem angesichts der gewaltigen Kathedralen, die man sonst so besucht.

VerfallenHier war weit und bereit kein Mensch zu sehen. Die windschiefe Tür war einen Spalt offen. Neben dem Altar stand eine Vase mit einem großen bunten Blumenstrauß. An der Chorwand brannte eine Kerze vor einer schlichten Steinfigur. Das Kerzenlicht und die Blumen gaben dem Raum etwas Belebtes, Feierliches. Jemand schmückte liebevoll dieses verfallende Kirchlein und machte den kahlen Raum einladend. Unwillkürlich wurde aus altem Gemäuer ein beinahe festlicher Ort. Fremd und doch merkwürdig vertraut wurde dieser Raum. Und ganz allmählich nahm die Erinnerung Gestalt an. Schäbige, düstere Mauern, windschiefe Türen, grobe Balken, doch mitten drin ein heller Schein...

Woher war es vertraut, dieses Bild? Heruntergekommen. Ja, das war's. So wie der Stall von Bethlehem, armselig, windschief, kahl. Doch in ihm ist Gott herunter gekommen zu uns Men­schen. Gott ganz nahe, arm und unscheinbar, überraschend heruntergekommen und damit plötzlich ein Stück Himmel unter uns auf Erden. Und dann am Ausgang ein kleines Plakat an einen Balken geheftet:

„Wer du auch bist“, stand da, „von hier oder aus der Fremde, ob du reich bist oder arm, gläubig oder voller Zweifel, wer du auch seiest, du bist willkommen. Denn dies ist ein Haus Gottes und deshalb auch dein Haus. Hier bist du angenommen. Friede sei mit dir.“

Gott unter uns Menschen. Armselig, verborgen, unscheinbar, aber herunter-gekommen, um unter uns zu leben und Licht zu schaffen in den Dunkelheiten unserer Zeit und unseres Lebens. Heiliger Abend am helllichten Tag, irgendwann im Jahr. So kann's geschehen, dass man unerwartet und unverdient Gott begegnet...

Herzlichst,
Ihr Pfarrer Werner Zeidler