Herzlich willkommen!

Thomas Münzer aus friedenspsychologischer Sicht

Im Rahmen der EEB-Reihe „Aufstand des Glaubens“ lädt die Ev. Erwachsenenbildung zu einem weiteren interessanten Vortrag ins Ev. Gemeindezentrum Altenkirchen, Eingang Schloßplatz, ein. Der Eintritt ist frei.

Thomas MuentzerDer Reformator Thomas Münzer erweist er sich durch seine bedingungslose Solidarität mit Benachteiligten und Ausgebeuteten und mit seiner scharfen Kritik an ungerechten Machthabern als erstaunlich aktuell.

Donnerstag, 27. September 2018, 19 Uhr
Referent: Ulrich Seim

Erntedank in Mehren

Ein festlicher Tag im schönen Mehren: Umzug, Präses, Musik, Genuss, Theater und vieles „mehr“ (!)...

Plakat Erntedankfest

Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland

Vorbildlich, kreativ, unverzichtbar – Präses verleiht Ehrenamtspreis

Köln. Applaus mit Händen und Füßen, lang anhaltendes Klatschen und bebende Holzbänke gab es beim Festgottesdienst in der Kölner Kartäuserkirche. Dort überreichte am Sonntagvormittag Präses Manfred Rekowski den Gewinnerinnen und Gewinnern des Ehrenamtspreises 2018 ihre Urkunden und gratulierte herzlich. Männer aus dem Kreis mit dabei.

Ehrenamtspreis1. Reihe von links nach rechts: Jury-Mitglied Manfred Lehnert, Synodalälteste Ute König (Betzdorf), Präses Manfred Rekowski, Thorsten Bienemann (Daaden), Dieter Buchner (Niederdreisbach), Laudator und Jury-Mitglied Jürgen Knabe
2. Reihe von links nach rechts: Wolf-Udo Horn (Betzdorf), Zaker Rahimi (Kirchen), Bernd Seeger (Kirchen), Dieter Huft (Niederfischbach)

Große Freude beim Festgottesdienst in der Kölner Kartäuserkirche, als Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, den Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Urkunden überreicht. Stellvertretend für den Kirchenkreis nahm der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit, Thorsten Bienemann aus Daaden, die Auszeichnung entgegen und reichte sie gleich an die mitgereisten Männer weiter. Denn aus dem Kreis Altenkirchen war eine große Delegation angereist, mit Vertretern aus Kreissynodalvorstand, Kirchengemeinden, Aktiven der Männerarbeit und deren Familien. Der mit je 1000 Euro dotierte Preis ging an die Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen, an den Ambulanten Hospizdienst für die Innenstadt Köln der Evangelischen Gemeinde Köln und an das Projekt „95 Thesen für eine andere Welt“ der Evangelischen Jugend an Nahe und Glan.

„Berufliche Mitarbeit in der Kirche hat in besonderer Weise dem Ehrenamt zu dienen: Gaben aufzuspüren, zu würdigen, zu fördern, einzusetzen, zu koordinieren, zu unterstützen, zu entfalten, ihnen Raum zu geben, sie groß zu machen, wachsen zu lassen“, sagte Präses Rekowski. Um diese Sichtweise zu fördern, habe die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland den Ehrenamtspreis eingesetzt.

Die aktuelle Auflage des Preises stand unter dem biblischen Leitwort „Denn wir sind Gottes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Der Fokus lag auf Projekten, in denen ehrenamtlich Mitarbeitende befähigt werden, eigenständig Dienste in der Gemeinde zu übernehmen, auf explizit multiplikatorisch ausgerichteten Projekten, sowie auf solchen, die zur Vermittlung des Glaubens beitragen und Menschen darin bestärken, Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen. (ps)

Unterwegs entdeckt

An einem Samstag in Koblenz sehe ich die Tür der Citykirche offen stehen. Neugierig gehe ich hinein.

2018-Sommer_Dreifaltigkeit_KoblenzMich empfängt ein heller Raum, durch zwei Altäre gegliedert: einer im ersten Drittel der Kirche ganz nah bei der Gemeinde und ein zweiter ganz vorne, wie gewohnt. Der erstgenannte Altar bildet eine Spitze des Ovals, in dem die Stühle platziert sind. Gemeinde als Gemeinschaft, die sich gegenseitig (an-)sieht und der Altar als Teil des versammelten Runds. Eine „protestantische Sitzform“ des Priestertums aller Gläubigen? In einer katholischen Kirche? Die Zukunft einer einzigen überkonfessionellen Kirche schon spürbar? Doch was entdecke ich im Chorraum?

Ich muss näher heran: von ferne sehe ich den Gekreuzigten, doch mit jedem Schritt näher scheint es, als stehe dort ein Lebendiger, den Kopf zum Himmel gerichtet, die Körperumrisse einer Frau ähnelnd. Die Arme erhoben wie bei einer, die segnet oder einem, der betet. Eine Hand geht fast schon über in die Hand des Schöpfergottes, dargestellt in dem alten überlieferten Bild des Gottvaters als Schöpfer allen Lebens. Und dessen rechte Hand reicht wie ein Bogen zu dem Flügel eines Vogels. Der andere Flügel berührt die Hand des Gekreuzigten oder Auferstandenen.

Jetzt kommt alles zusammen: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Wie vielfältig sich Gott uns zeigt! Die Künstlerin Edith Peres-Lethmate weitet unseren Blick und unser Hören. Die Kreuzigung als ein Ton des Dreiklangs im vielstimmigen Konzert Gottes zwischen Tod und Leben, zwischen Himmel und Erde, zwischen gebunden und frei sein. Ich danke denen, die sich 1959 für dieses Chorbildnis entschieden haben! Ich gehe beschenkt aus der Kirche mit einem Bild – unterwegs entdeckt–, das noch immer zu mir spricht.

Vielleicht entdecken Sie auch etwas, das Sie mit uns teilen wollen. Schreiben Sie uns und vielleicht erscheint es im nächsten Gemeindebrief.

Mit guten Segenswünschen Ihre
Pfarrerin Gudrun Weber-Gerhards