Herzlich willkommen!

Der Ökum. Kinderchor Altenkirchen startet!

Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gibt es ein neues Angebot in der Stadt, gemeinsam getragen von der Ev. und der Kath. Kirchengemeinde: Der Ökumenische Kinderchor Altenkirchen nimmt den Probebetrieb auf! Komm und mach mit!

Ökum. Kinderchor AK

Unsere Konfis zum Thema Gottesdienst

IMGP1801
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Nordbezirks haben sich letztens mit unseren Gottesdiensten beschäftigt und Vor- und Nachteile gesammelt:

Manchmal finde ich Gottesdienste ganz schön: (weiterlesen...)

Reformation und die „Eine Welt“

...so ist das Jahr 2016 überschrieben auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017.

Reformation und die eine WeltDabei kann an man an vieles denken: Wie reich sind die Kulturen der Völker! Wie viele verschiedene Früchte und Sorten wachsen in den vielen Klimazonen dieser Welt! Wie eng verflochten ist der Reichtum der einen mit der Armut der anderen! Wie viele Kriege und Stellvertreterkriege werden geführt um die Ressourcen für weiter wachsenden Wohlstand. Wo überall werden Menschen missbraucht für Machtkämpfe und Terror im Namen der Religionen! Wie groß muss die Not sein, dass Hunderttausende fliehen vor Hunger, Unterdrückung und Waffen! Wie universal gilt Gottes Wort für alle Völker!

"Reformation und die Eine Welt" rückt für mich noch einen anderen Aspekt in den Blickpunkt: Wir haben nur die „eine“ Welt. Überlegen wir darum gut, wie wir mit der Schöpfung umgehen! Hier auf dem Land leben wir in einer wunderbaren Natur mit Wiesen und Feldern, Wäldern, Bächen, mit seltenen Vogelarten und reichlich Wild.

Unsere Böden bringen alles Notwendige für unseren Alltag hervor. Neben einzelnen Familien sorgen vor allem die Bauern und Waldbesitzer(-gemeinschaften) für den Erhalt der Vielfalt und des Gleichgewichts. Doch diese naturnahe Bewirtschaftung durch unsere (Milch-)Bauern ist in Gefahr, je mehr durch politische und wirtschaftliche Voraussetzungen in erster Linie die industriell geführten landwirtschaftlichen Großbetriebe gefördert werden. Nicht nur der unfaire Milchpreis, sondern auch die zunehmende Monopolstellung der Saatgut- und Düngemittelhersteller setzen unsere regionalen Betriebe unter immensen Druck bis hin zur Betriebsaufgabe. Im Glauben an Gott, der uns diese Schöpfung anvertraut hat, ist es unsere Aufgabe, im Sinne der Reformation und der „einen“ Welt Anwälte zu sein für den Erhalt der regionalen Versorgung und naturnahen Bewirtschaftung unserer Landschaft. Wir sind Gäste auf diese Erde - pflegen wir diesen Garten Gottes für unsere Kinder und Enkel!

Pfarrerin Gudrun Weber-Gerhards