Herzlich willkommen!

Wir haben eine Pfarrerin gewählt!

EhrhardtIn einem Wahlgottesdienst am Samstag, den 20. Mai, hat das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen einstimmig eine neue Pfarrerin gewählt. Ihr Name ist Andrea Ehrhardt und wir freuen uns sehr, Sie hoffentlich bald bei uns begrüßen zu dürfen!

Unter der Leitung von Superintendentin Aufderheide und im Beisein des Kirchenkreis-Scriba, Pfarrer Rössler-Schaake, wählte das Presbyterium in einem abendlichen Gottesdienst die Nachfolgerin des vor fast zwei Jahren in den Ruhestand getretenen Pfarrer Brückner.

Die musikalische Gestaltung übernahm die Kirchenband, die der feierlichen Stimmung ein wenig jazzige Leichtigkeit verlieh. Pfarrer Gerhards verglich den neuzeitlichen Wahlvorgang mit der Salbung des kleinen Hirtenjungen David zum zukünftigen König: Der Mensch sieht nur das Äußere, Gott aber sieht das Herz an!

3. Etappe: Mammelzen

Teilstück 3 führte uns von Altenkirchen über Sörth, Reuffelbach und Hüttenhofen nach Mammelzen, wo wir im Dorfgemeinschaftshaus aufs Herzlichste empfangen wurden.

Dies war eine musikalische Etappe:
Nicht nur, dass beim Start an der
Christuskirche der schon bekannte Kanon
mit dem Luther-Text gesungen wurde, in
Mammelzen erwartete die Wandergruppe auch
eine kleine, aber feine Liedauswahl des
Posaunenchors!




Weitere Infos zu den Luther-Wanderungen,
bei denen wir jeden Teilort unserer Kirchengemeinde
einmal besuchen wollen, finden Sie unter
www.evkgmak.de/lutherweg, info@evkgmak.de
oder 02681/984 665.
(Fotos: Adorf/Leibrock)







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4. Etappe: Helmenzen

Etappe 4Und weiter geht's mit Etappe 4: Am Sonntag, den 28. Mai um 14 Uhr an der Christuskirche Altenkirchen starten wir Richtung Nord-West. Die berühmte Museumsscheune in Helmenzen erwartet uns.

Seien Sie dabei, man spricht von nichts anderem mehr!

Besuchte Teilorte unserer Kirchengemeinde:

- Altenkirchen

- Kettenhausen

- Helmenzen

„... und erlöse uns von dem Bösen...“

Wir sind oft schnell dabei, einen auszugucken, der Schuld an einer Misere hat. Im Fußball zeigt man meistens auf den Trainer und macht ihn verantwortlich, wenn nicht ausreichend Spiele gewonnen werden.

172_4103_rgbIn der Schule wird der Leistungsabfall eines Schülers oder einer Schülerin nicht selten direkt auf die Lehrperson geschoben. In der Politik wird z.Z. der amerikanische Präsident oder auch die Bundeskanzlerin je nach politischer Einstellung für bestimmte Entwicklungen als der/die „Böse“ benannt. Für die Christen in den ersten Jahrhunderten waren die Juden die „Bösen“ und haben Jesus ans Kreuz gebracht. Wohin diese Beschuldigung führte, ist für uns Christen in Deutschland ein bitterer Eintrag in unserer Geschichte.

Nie sind die Schuldigen nur außerhalb von uns selbst zu suchen. Hinter Politikern stehen viele, die sie gewählt haben; mit Erfolg lernen hat nicht nur mit der Lehrperson zu tun; der beste Trainer nutzt nichts, wenn die Mannschaft es nicht umsetzt. Und Jesus hatte sehr viele Anhänger unter seinen jüdischen Volksgenossen.

„... erlöse uns von dem Bösen...“ kann auch heißen: Gott erlöse uns von unserem Stillhalten und Schweigen. Erlöse uns davon, auf Hass mit Hass zu antworten, nach dem Motto: wie du mir - so ich dir! Erlöse uns, Gott, dass wir ausprobieren: wie befreiend es ist, wenn wir selbst den ersten Schritt machen und auf den anderen zugehen. Wenn wir das Schwarz-Weiß-Denken aufbrechen. Erlöse uns, dass wir unsere Chancen der Verantwortung entdecken. Wir alle sind ein „Glied an deinem Leib“.

Mit Ostern hast du, Gott, uns erlöst zu einem neuen Leben. Du hast uns zu deinem Leib gemacht. In der Vielfalt unserer kleinen Gedanken und Schritte willst du, Gott, auferstehen und Versöhnung stiften in dieser Welt. „Erlöse uns von dem Bösen“ führt uns im Beten aus der Passion, aus dem Leid (dem persönlichen und dem gesellschaftlichen) hin zur Er-Lösung, die wir an Ostern feiern.

Ostern ist das Fest, das uns selbst aufstehen lässt gegen alle Entwicklungen, die Menschen Leid zufügen. Ostern ist das Fest, mit dem Gott uns Hoffnung schenkt, Unrecht, Leid und Tod zu überwinden. Ostern ist das Fest, das verspricht, dass das Leben siegen wird, dass Wirklichkeit wird, worum wir im Vaterunser bitten. Denn dein (Gott) ist die Kraft und die Herrlichkeit (hier und) in Ewigkeit. Amen.

Ihre Pfarrerin Gudrun Weber-Gerhards