Herzlich willkommen!

Fridays for future

Am heutigen Freitag, den 20. September, werden um 11.55 Uhr für 5 Minuten die Glocken läuten. Anschließend findet um 12 Uhr vor der Tür der Landjugendakademie eine kurze Andacht statt zur Bewahrung der Schöpfung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Händels Messias in Betzdorf und Altenkirchen

Als „das“ kreiskirchliche Musikprojekt hat Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal in diesem Jahr das bekannte Oratorium „Der Messias“ (HWV 56) von Georg Friedrich Händel ausgewählt.

HaendelHöhepunkt des Konzertes wird der weltberühmte und oft in Film und Fernsehen zitierte „Halleluja-Chor“ sein. An gleich zwei Standorten – am Samstag, 21. September 19:30 Uhr, in der Kreuzkirche Betzdorf und am Sonntag, 22. September, 17 Uhr, in der Christuskirche Altenkirchen – gibt es Aufführungen.

Am Oratoriums-Projekt unter der Leitung des Kreiskantors beteiligen sich zahlreiche Sängerinnen und Sänger aus dem Kirchenkreis, die sich seit Monaten der Kantorei an der Altenkirchener Christuskirche angeschlossen haben. Neben der Kantorei wirken – über 100 Beteiligte insgesamt - auch der Schulchor des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen (Ltg. Holger Knöbel) sowie Kate Healey-Schmitt (Sopran), Susanna Frank (Alt), Felix Haberland (Tenor) und Rafael Bruck (Bass) und Orchester mit.

„Die kompositorische Anlage des Werks ist ein Musterbeispiel für kirchenmusikalische Verkündigung. Alle Texte stammen ausnahmslos aus der Bibel und kommentieren dabei die eschatologische Bedeutung des Messias“, hebt Kreiskantor Lilienthal hervor. Damit sich viele Menschen von diesem Projekt - sowohl singend als auch zuhörend - ansprechen lassen, habe er die Variante des Oratoriums in deutscher Sprache ausgewählt.

Eintrittskarten für die Konzerte – das u.a. auch von der Kirchenkreis-Stiftung gefördert wird – zum Preis von 15 Euro (ermäßigt für Schüler/Studenten 8 Euro) sind im Vorverkauf in den beiden Gemeindebüros der Kirchengemeinden Betzdorf (Gontermannstraße 26 – 02741 2 22 31) und Altenkirchen (Stadthallenweg 16 – 02681 80 08 40) erhältlich.

Unterrichtung zum Beginn Wahlverfahren (§ 11 PWG)

Liebe Mitglieder der Kirchengemeinde,

am 1. März 2020 wird das Presbyterium unserer Kirchengemeinde neu gewählt. Das Wahlverfahren beginnt heute am 15. September 2019. Alle wahlberechtigten Mitglieder unserer Kirchengemeinde sind aufgefordert bis zum 26. September 2019 schriftlich Wahlvorschläge beim Presbyterium einzureichen.

In unserer Kirchengemeinde werden mindestens 14 Kandidatinnen und Kandidaten für das Presbyteriumsamt gesucht. Außerdem sind zwei beruflich Mitarbeitende in das Presbyterium zu wählen.

Die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten müssen am Wahltag mindestens 18 Jahre alt und konfirmiert oder Konfirmierten gleichgestellt sein. Sie müssen in das Wahlverzeichnis eingetragen sein und nach den Bestimmungen der Kirchenordnung zur Leitung und zum Aufbau der Kirchengemeinde geeignet sein. Darüber hinaus dürfen sie das 75. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Auch die beruflichen Mitarbeitenden müssen die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

Bitte reichen Sie mit ihren Vorschlägen auch die schriftliche Zustimmungserklärung der bzw. des Vorgeschlagenen ein. Vordrucke hierfür erhalten Sie bei unserm Gemeindebüro, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen.

Weitere Einzelheiten können Sie dem Aushang im Schaukasten oder dem Gemeindebrief entnehmen.

Die „Arche“-Kinder sind begeistert vom neuen Baum-Mikado

Auf dem Außengelände der Evangelischen Kindertagesstätte „Arche“ in Altenkirchen können seit einigen Tagen über hundert Kindergarten-Kinder, aber auch Familien im Umfeld und Besucher, nun ganz besondere naturnahe Erfahrungen machen: Ein Baum-Mikado steht bereit und lädt zum Ausprobieren und Nutzen ein und ergänzt wunderbar sowohl das pädagogische wie auch das ökologische Konzept der Kindertageseinrichtung.

Baum-Mikado KITA Arche AK
Offiziell eingeweiht wird das erste Baum-Mikado im Kirchenkreis Altenkirchen am Freitag, 6. September, 10.45 Uhr, mit einer Andacht und Worten zur Eröffnung, zu der die Kinder, Eltern, das Arche-Team, Förderer und Unterstützer zusammenkommen.

Diesem Projekt „Baum-Mikado“ in Altenkirchen gingen viele Vorarbeiten voraus und viele Menschen haben sich engagiert, um es zu realisieren. Auf den ersten Blick wirkt so ein Baum-Mikado auf den unvorbereiteten Betrachter wie eine Ansammlung von Holzstämmen, die nach einem „Mikado-Wurf“ auf das Arche-Areal gepurzelt sind, wo man anscheinend noch ein Stück „Aufräumen und Zusammenbauen“ vor sich hat. Doch wer dann die Kinder fröhlich balancierend und kletternd das rund 12 mal 15 Meter große Spielfeld vielfältig und kreativ nutzen sieht, spürt schnell, welcher wohldurchdachte Ansatz dahintersteht und wie die Kinder es intuitiv zu ihrer „Welt“ machen.

20190801_0958202018 ist das Baum-Mikado aus einer Grundidee der KiTa „Arche“ entstanden, die schon seit ihrer Gründung vor 25 Jahren ein schöpfungsverantwortliches Gesamtkonzept hat und pflegt. Eingebunden bei Planung und Umsetzung waren neben den Aktiven aus KiTa, Elternschaft und Presbyterium aber auch stets die Kinder, die dann aus ihrer Sicht Anregendes beitrugen.

Ein Förderantrag innerhalb der „LEADER-Projekte“ wurde positiv beschieden und so konnte es in einer großen Gemeinschaft bei passenden Witterungsbedingungen dann endlich in diesem Sommer losgehen. Die ursprüngliche Idee, die Kinder auch über den gesamten „Bauprozess“ aktiv einzubinden, unterließ man aus Sicherheitsgründen und schuf stattdessen Gelegenheiten zum „aktiven Beobachten“ und Mithilfe bei den Nacharbeiten - u.a. beim Einbringen des Fallschutzes, der hier durch viele Tonnen Sand gewährleistet ist. Hier durften die Kleinsten dann gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen Helfern wieder ganz kräftig mit anpacken. Und nun „erobern“ die Kinder ihr neues Areal täglich mit großer Begeisterung und immer wieder neuen Spielideen!

Disclaimer Mikadoprojekt AK„Dankbar sind alle, die geplant und vorbereitet haben, für die große Unterstützung und Förderung. Erst die Finanzförderung durch das LEADER-Projekt machte diesen neuen Bewegungsraum möglich. Und für die anschließende Einbettung der Konstruktion in ein Sandbett gab es glücklicherweise finanzielle Unterstützungen durch Elternschaft, Förderverein und Kirchenkreis-Stiftung. Aber auch ehrenamtliches Engagement, zupackende Hände und mitdenkende Köpfe trugen dazu bei, dass in Altenkirchen-Leuzbach nun an attraktivem Ort gerutscht, geklettert, balanciert und Ausschau gehalten werden kann“, freut sich Pfarrer Werner-Christian Jung, der das Projekt intensiv begleitet und auch die Förderanträge auf den Weg gebracht hat. PES

Herzliche Einladung zum ökum. Chorprojekt „Messe des Friedens“

Sie können noch einsteigen! Geprobt wird immer Freitags um 19 Uhr im Martin-Luther-Saal unter der Kirche. Machen Sie mit!

Plakat MdF GB

Ich habe heute Gott getroffen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Epheser 2,19

112_4802_RGBDer Sommer lädt uns ein zum Spazierengehen, zum Hören der Vögel und Libellen, zum Schmecken köstlicher Kirschen und Äpfel, zum Spüren des erfrischenden Wassers und der wärmenden Sonne auf unserer Haut. Doch Gott schenkt uns noch viel mehr, wenn wir nur einfach aufstehen, losgehen und unser Herz aufmachen.

„Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Flaschen Wasser und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade etwas zu trinken herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch einen Schluck aus seiner Flasche an. Und sie nahm das Wasser gerne und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor.

Der kleine Junge war selig. Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken aus ihrer Flasche – aber sprachen kein Wort.

Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: »Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?« Und der kleine Junge antwortete: »Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!«

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: »Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe.«“

Auf einmal ist Gott so nah und ganz anders als ich immer geglaubt habe. Viel Freude in diesem Sommer in Gottes Haus!

Ihre Pfarrerin
Gudrun Weber-Gerhards