Kantorei

Herzlich Willkommen bei der Kantorei der Christuskirche Altenkirchen!

Die Kantorei der Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen besteht seit 1883 und umfasst derzeit etwa 35 aktive Sängerinnen und Sänger. Seit Januar 2017 hat Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal die musikalische Leitung.

Der Chor probt einmal wöchentlich, immer dienstags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Martin-Luther-Saal unterhalb der Christuskirche.

Wenn Sie Interesse am Mitsingen haben, weitere Informationen wünschen, Fragen oder Anregungen haben, dann stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kreiskantor
Johann-Ardin Lilienthal
johann-ardin.lilienthal@ekir.de

oder

Ernst Walter Thomas
Wiedstraße 56
57610 Altenkirchen
02681 3966
ewt@gmx.de

Singen Sie mit...

...bei Gioachino Rossinis „Petite Messe solennelle“!

Composer_Rossini_G_1865_by_CarjatDas diesjährige Oratorienkonzert der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen widmet sich dem großen italienischen Komponisten Gioachino Rossini (1792-1868). Zu seinem 150. Todesjahr wird das berühmteste kirchenmusikalische Werk des Meisters, die Petite Messe solennelle, aufgeführt.

Interessierte Chorsängerinnen und -sänger sind herzlich eingeladen, bei diesem Konzert zwischen romantischem Liederabend, großer Messvertonung und italienischer Oper mitzusingen.

Die Proben der Kantorei der Christuskirche zu diesem Projekt haben unter der Leitung von Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal bereits am 6. Februar begonnen, immer dienstags 19:30-21:30 Uhr im Martin-Luther-Saal unterhalb der Christuskirche (Schloßplatz) in Altenkirchen. Interessierte können aber gerne noch dazustoßen. Die Teilnahme an den Proben ist kostenlos, das Notenmaterial wird gestellt.

Gemeinsam mit dem Schulchor des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen wird, begleitet von Gesangssolisten, das Konzertwochenende mit zwei Aufführungen am Samstag, den 15. September in Altenkirchen und Sonntag, den 16. September 2018 in Herchen unter der gemeinsamen Leitung von Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal und Holger Knöbel stattfinden.

Johann-Ardin Lilienthal

Weihnachtsoratorium und Donnerode in der Altenkirchener Christuskirche

Der folgende Text erschien auf der Seite des Kirchenkreises Altenkirchen und ist dort unter folgenden Link nachzulesen: http://www.kirchenkreis-altenkirchen.de/Archiv/Altes/Jubelkonzert%20zum%20Abschluss.html

Mit „Standing Ovations“ endete nach einem besonderen musikalischen Höhepunkt und d e r Weihnachtsmusik schlechthin ein ganz besonderes Jubiläumsjahr in unserem Kirchenkreis: 500 Jahre Reformation und 200 Jahre Kirchenkreis Altenkirchen wurden in 2017 gefeiert und das „Jubeljahr“ mit der Aufführung des Bach’schen Weihnachtsoratoriums (Teil I und III) und der „Donnerode“ in der Altenkirchener Christuskirche feierlich abgeschlossen.
Trotz Unwetterwarnung und miserabler Verkehrsbedingungen erfreuten sich viele ZuhörerInnen in der Christuskirche an dem Konzert, das für Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal das erste „Großwerk“ an seiner neuen Wirkungsstätte darstellte.

Mehr als 100 Mitwirkende aus der Region, Solisten und Orchestermusiker waren dabei und ließen unter „Jauchzet, frohlocket“ die Kantaten 1 und 3 des Weihnachtsjubels von Johann Sebastian Bach mit Pauken und Trompeten erklingen. Die beiden Kantaten umschlossen zudem das imposante Chorwerk „Die Donnerode“ von Georg Philipp Telemann, das ebenfalls Chor, Orchester und Solisten glänzen ließ.

Die Gesamtleitung des Konzerts hatte Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal. Seit Januar 2017 ist der Kirchenmusiker (28) beim Evangelischen Kirchenkreis und der Kirchengemeinde Altenkirchen aktiv und sieht gerade das Weihnachtsoratorium als besonders würdigen Abschluss des Jubiläumsjahres. „Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster!“

So habe Luther über die Tonkunst geurteilt und hat damit Grundsteine für die Kirchenmusik gelegt. „Später kamen die Ausschmückung des Evangeliums, das im Gottesdienst singend vorgetragen wurde, und danach die mehrteiligen Kantaten“. Kantor Lilienthal erinnert daran, dass Johann Sebastian Bach 1734 die Entwicklungen in der Kirchenmusik verband und auch die Weihnachtsgeschichte in sechs Teile untergliederte und dazu entsprechende Kantaten komponierte, die ihren festen Platz im Gottesdienst hatten. „Und so erklangen am ersten Weihnachtsfeiertag 1734 die berühmten Paukenschläge, die bis heute vielerorts Jahr für Jahr die Geburt Jesu verkünden!“
Seit Sommer wurde geprobt

Gemeinsam intonierten die Sängerinnen und Sänger der Kantorei an der Altenkirchener Christuskirche, des Schulchores des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen und der Evangelischen Kantorei Hamm/Sieg diese Freudenbotschaft. Seit Sommer waren die Chöre, denen sich auch Projekt-Interessierte angeschlossen hatten, an verschiedenen Orten schon in Vorbereitung. Während Kantor Lilienthal die Sängerschar in Altenkirchen leitete, übte Holger Knöbel mit dem Schulchor in Herchen und Kantor Achim Runge mit seinem Chor die Choräle in Hamm.

Bis kurz vor der Aufführung wurde getrennt geübt. Bei der Generalprobe am Samstag vor der sonntäglichen Aufführung band dann Gesamtleiter Lilienthal gemeinsam mit der Orchestermusikern (spontan war in der ersten Trompete noch Rüdiger Stiehl/Bad Neuenahr eingesprungen) und den Solisten Julia Reckendress (Sopran), Inga Kappen (Alt), Rolf Schmitz (Tenor) und Christoph Scheeben (Bass) den „Weihnachtsstrauß“ zusammen.

Als „Gesamtleiter eines WO“ war der junge Kantor Johann-Ardin Lilienthal zum ersten Mal im Einsatz. Zum Weihnachtsoratorium selbst gibt es aber eine lange innige Verbindung. Als 15jähriger Tenor im Chor seiner damaligen Heimatstadt Lemgo sang er zum ersten Mal dieses besondere Werk. „Das war ergreifend“, erinnert er sich. „Dieser Jubel in ‚jauchzet, frohlocket’ und in Begleitung von einem Orchester“ hat ihn nie losgelassen. Als junger „Profi“ verdiente er für seinen Solisten-Einsatz eine erste Gage, durfte in Studienzeiten verschiedene Aufführungspraktiken miterleben und ist noch immer von der Faszination des Werkes begeistert.

Vor 14 Jahren (siehe unten) erklang zuletzt das Weihnachtsoratorium in der Altenkirchener Christuskirche. „ Es werden aber sicher nicht noch mal 14 Jahre vergehen, bis das Weihnachtsoratorium wieder hier erklingt“, verspricht Lilienthal. Etwa in fünf Jahren soll es erneut ertönen. Was sicher die heimischen Zuhörerinnen und Zuhörer ebenso erfreuen würde wie die Mitwirkenden. „Und vielleicht ist dann auch der Winter ein bisschen zurückhaltender und gibt allen, die dabei sein wollen, eine faire Chance!“

Ausflug der Kantorei nach Hachenburg

Am 2. September 2017 machten sich etliche Sängerinnen und Sänger der Kantorei auf den Weg nach Hachenburg

P1010348P1010354

Zu Beginn stand eine Führung in der Hachenburger Brauerei auf dem Programm. Danach traf man sich zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „La Flamme“ auf dem alten Markt. Gut gestärkt ging es dann zu einem Stadtrundgang, der auch die Besichtigung der Ev. Schlosskirche beinhaltete. Spontan gab es einen kleinen Auftritt im Chorraum der Kirche.